Klangschalen und Gongs
Gongs und Klangschalen bestehen aus sehr weichem Metall, genauer gesagt aus Bronzelegierungen mit verschiedenen Anteilen von Kupfer, Zinn, Blei und feinen Spuren anderer Metalle. Die jeweiliegen Rezepte der chinesischen Gongschmieden und indischen Klangschalenschmieden sind häufig ein lang tradiertes Familiengeheimnis und werden natürlich nicht preisgegeben.
Der Schmiedeprozess verursacht unterschiedliche Spannungen im Material, wovon der Grad der Vielschichtigkeit der Klänge und deren Brillanz abhängen. Geschmiedete Klangschalen haben das weicheste und breiteste Klangbild im Vergleich zu Klangschalen, die teils geschmiedet und teils gedreht sind. Physikalisch gesehen ist die Schwingungsbreite der Gongs und Klangschalen interessant. Sie erstreckt sich vom Ultraschall über den hörbaren Bereich bis hin zum Infraschall.
Gongs und Klangschalen haben Resonanzmöglichkeiten, die andere Musikinstrumente nicht bieten. Sie schwingen sehr lange nach und gehen immer mit ihrer Umgebung in Resonanz. Da unsere Therapieform auf Klang- und Schwingungsresonanz beruht, sind Gongs und Klangschalen die dafür optimal geeigneten Instrumente. Zudem empfinden die meisten Menschen ihre Klänge als angenehm und harmonisch, was eine sehr gute Basis für die therapeutische Arbeit ist.
Der Klang guter Klangwerkzeuge kennzeichnet sich durch ein weites Tonspektrum mit einem klaren, hörbaren Mittelfeld. Dieser überträgt sich auf alle in Resonanz stehenden Personen, Tiere, Pflanzen, also alle energetischen Systeme.
Von Vorteil ist, dass das Spielen von Gongs und Klangschalen nicht jahrelange Spielpraxis erfordert wie die meisten anderen Instrumente. Jeder kann das Spielen dieser Instrumente relativ schnell lernen. Bei der Anwendung ist es möglich, sich voll und ganz auf den Klienten zu konzentrieren.